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Pressemitteilung

ÖDP im Bienenkundemuseum Münstertal

Volksbegehren zum Artenschutz – „Rettet die Bienen“: Eine Exkursion ins Bienenkundemuseum veranstaltet die Ortsgruppe Münstertal in Kooperation mit dem ÖDP-Kreisverband Freiburg/Hochschwarzwald.

Wussten Sie, dass eine Biene 21 Tage nach dem Schlüpfen bereits alle anfallenden Arbeiten „ohne Einweisung“ völlig selbstständig erledigen kann? Dass Bienen den Bauplan für die perfekte Raumnutzung in den Genen tragen? Dass Bienen 80-90% der Bestäubungsarbeit erledigen? Dass eine Biene dreimal um die Welt fliegen muss, um ein Glas Honig zu sammeln? Dass Bienen vom Aussterben bedroht sind und der Mensch daran Schuld trägt?

Die ÖDP unterstützt deshalb die Forderungen der Initiative proBiene beim Volksbegehren Artenschutz in Baden-Württemberg: 50% Ökolandbau bis 2035, 100%ige ökologische Bewirtschaftung der Staatsfläche, Halbierung der Pestizidmenge bis 2035, Erweiterung des Biotopverbundes, Extensivierung der Wiesenbewirtschaftung, Intensivierung der Forschung und Bildung zu ökologischer Landwirtschaft und Naturschutz sowie Monitoring zur Artenvielfalt.

Zum Auftakt der Unterschriftensammlung für das Volksbegehren Artenschutz – „Rettet die Bienen“, veranstaltete die Ortsgruppe Münstertal um Sprecher Sebastian Bernauer in Kooperation mit dem ÖDP-Kreisverband Freiburg/Hochschwarzwald am 18. Mai 2019 eine Exkursion ins Bienenkundemuseum Münstertal südlich von Freiburg. Während der eineinhalbstündigen Führung durch Karl Pfefferle, Enkel des gleichnamigen Gründers des Museums, informierten sich 12 interessierte Bürger über das Leben der Biene, die liebevoll als „Krone der Schöpfung“ bezeichnet wurde. Neben der weltweiten Entwicklung der Imkerei stand vor allem die Biologie des Insektes und ihr lebensnotwendiger Beitrag für unser Ökosystem im Mittelpunkt. Karl Pfefferle ging im aktuellen politischen Kontext besonders auch auf die Gefahren für die Bienen ein. So machte er auf den Wegfall wichtiger Blühpflanzen für (Wild-)Bienen aufgrund von Monokulturen in der Agrarwirtschaft und „Steingärten“ in privatem bzw. kommunalem Umfeld aufmerksam. Außerdem verwies er auf diverse Pestizide, die massenhaft zur Optimierung der Erträge und Steigerung der Profite Anwendung finden. Allen voran die kürzlich erneut zugelassenen Neonicotinoide, die Bienen den Heimweg „vergessen“ lassen und zu leeren Bienenstöcken und somit zum Totalausfall ganzer Völker führen. Die Horrorgeschichten von kargen Monokultur-Landschaften und Bestäubungsrobotern zur seelenlosen Fortführung der Agrarindustrie sind weltweit bereits dabei Wirklichkeit zu werden.

Höchste Zeit also, etwas für diese zwar kleinen, aber überlebenswichtigen Geschöpfe zu unternehmen! Unterstützen Sie deshalb das Volksbegehren Artenschutz – „Rettet die Bienen“ mit Ihrer Unterschrift. Das Formular stellt Ihnen gerne der ÖDP-Kreisverband Freiburg/Hochschwarzwald zur Verfügung.

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.bienenkundemuseum.de/museum.html

Das Formular zum Volksbegehren können Sie hier herunterladen, oder anfordern über oedp-freiburg@gmx.de

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